Arbeitsrecht in Hamburg

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Arbeitsrecht in Hamburg

Anwaltskanzlei

Der Bereich Arbeitsrecht addiert in der Zusammenfassung alle Rechtssammlungen, welche sich auf die Leistung aus einem abhängigen Lohnverhältnis zurückführen lassen. Dazu rechnet man auch jegliche Regelungen, die sich mit dem Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dem Recht der Mitbestimmung über Betriebsratsangelegenheiten bzw. dem Tarifrecht beschäftigen. Für das Arbeitsrecht gibt es eigene juristische Schritte beim sog. Arbeitsgericht. Solche Verfahren vollziehen sich auf eigener Ebene und sind ergo von jeglichen anderen Verfahren getrennt. Der rechtliche Beistand behandelt hierbei überwiegend Fragen und Dispute bezüglich Kündigungsschutz sowie der Gehälter und Löhne. Auch die Hilfe auf telefonischem Weg ist hierbei möglich. Die Fälle, die in diesen Bereichen entstehen können, sind äußerst unterschiedlich. Meistens beziehen sie sich auf Arbeitsverträge, Abmahnungen, Kündigungen, Abrechnungen, Arbeitszeiten oder Schutzvorschriften. Für sämtliche dieser Probleme und Fragen gibt es eine fachmännische Rechtshilfe durch einen auf Arbeitsrecht ausgerichteten Anwalt.

Das Arbeitsrecht ist deswegen ein kontinuierlicher Bestandteil des Alltags aller Lohnempfänger. Ohne darüber nachzudenken lebt man nach den Regeln des Arbeitsrechts täglich im Beruf. Schwerpunkt dieses Rechtsbereiches im Zuge von gerichtlichen Verfahren ist das Kündigungsrecht. Kündigungsschutzverhandlungen sorgen für deutlich mehr als 80 Prozent der Verfahren vor den Arbeitsgerichten. Der Gesetzgeber differenziert zwischen ordentlichen und außerordentlichen Kündigungen. Grundvoraussetzung einer ordentlichen Kündigung ist die Einhaltung der Kündigungsfrist. Dadurch wird eine unverzügliche Auflösung des Beschäftigungsvereinbarung unmöglich. Desweiteren braucht sie die Anzeige in schriftlicher Form und wird erst dann wirksam, wenn dieses Schreiben beim Gekündigten übermittelt wird.

Vorteile einer Kanzlei für Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht umfasst das weite Feld vom Schließen eines Beschäftigungsverhältnisses bis hin zur Entlassung und damit verbundener Abfindungsansprüche sowie die Verhandlung von außervertraglich oder vertraglich sich ergebenden Wettbewerbsverboten. Da das Betätigungsgebiet des Arbeitsrechts so umfassend ist, sind diese Aufgaben für eine nicht auf Arbeitsrecht ausgerichtete Anwaltskanzlei nicht optimal zu überschauen. Daher ist das Beauftragen einer Kanzlei mit der Ausrichtung auf Arbeitsrecht ein absolutes Muss. Immerhin geht es bei Angelegenheiten wie beim Arbeitsschutz sowie bei Ansprüchen aus kollektivem Arbeitsrecht, der Versetzung oder gar der Kündigung um Angelegenheiten von besonders hohem wirtschaftlichem und ideellem Wert.

In einer guten Kanzlei für Arbeitsrecht findet man einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht oder einen auf Kündigungen spezialisierten Rechtsanwalt mit besonderer Fachkenntnis vom Arbeitsrecht, der Arbeitsgerichte des Landes in seinem Bezirk zum Beispiel des hamburgischen Landesarbeitsgerichts und natürlich der höchstrichterlichen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG). Durch das detaillierte Wissen der Rechtsprechung gewährleistet die Rechtsanwaltskanzlei für Arbeitsrecht dem Mitarbeiter bzw. dem Unternehmen eine auf seine Anforderungen zugeschnittene Unterstützung. So kann sich für den Unternehmer die Frage zu stellen, inwieweit er dem Gekündigten bei einer Forderung nach Abfindung ein Entgegenkommen zeigen muss oder ob er es guten Gewissens auf eine Auseinandersetzung vor Gericht ankommen lassen darf. Dasselbe gilt auch für den Arbeitnehmer. Wann ist der Gang vor das Arbeitsgericht unverzichtbar und wann ist es sinnvoller, unnötige Gerichtskosten zu vermeiden?

Soll sich also jemand professionell für Ihre Interessen im Arbeitsrecht einsetzen, so ist die Beauftragung eines Rechtsanwalts notwendig. Der Spezialist für Arbeitsrecht wird dabei bestrebt sein, Ihre Interessen gegenüber Gegenseite und Gericht bestmöglich und in Ihrem Sinne zu vertreten. Von Fall zu Fall ist die gerichtliche Auseinandersetzung die beste Lösung. Vor allem dann, wenn eine der Parteien zu Verhandlungen nicht bereit ist. Allerdings auch, wenn prozessuale Fristen abzulaufen drohen.

Der Weg zum Arbeitsgericht ist nicht zwingend die Regel. Der versierte juristische Fachmann für Arbeitsrecht wird im ersten Schritt mit ihrem Ansprechpartner im Unternehmen unter Hinweis auf die rechtlichen Gegebenheiten eine außergerichtliche Einigung verfolgen.

Weigert sich der Arbeitgeber, ein berufsförderndes Zeugnis auszustellen, ist der Gang vor den Kadi nicht sinnvoll. Zwar gibt es für den Arbeitnehmer einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Dieses muss aber wahrheitsgemäß und vollständig sein, der Anspruch kann somit vor Gericht durchgesetzt werden. Fällt das Zeugnis nicht wie gewollt aus, darf man den Zeitfaktor nicht vernachlässigen. Eine gerichtliche Auseinandersetzung zieht sich häufig mehr Zeit als eine außergerichtliche Einigung. Ist nun das Arbeitszeugnis für die Bewerbung erforderlich, ist ein Urteil nach einigen Monaten nicht sehr hilfreich.